Im Jahr 2012 feierte die VolkswagenStiftung ihr 50. Jubiläum. Auf dieser Website finden Sie Wissenswertes über Deutschlands größte private Förderin von Forschung und Lehre – und über ihre Aktivitäten in diesem Jahr. Die folgenden Fakten und Zahlen vermitteln Ihnen in Kurzform, was Sie schon immer über die Stiftung wissen wollten.
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Guido Dehnhardt – ein Videoportrait

Neun Seehunde und ein südafrikanischer Seebär gehören mit zum Team um Lichtenberg-Professor Guido Dehnhardt. Im Marine Science Center der Universität Rostock erforscht er mit seiner Arbeitsgruppe, wie sich Meeressäuger im Wasser orientieren. Ihr perfekt abgestimmter Mix unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen begeisterte auch Fabian Fiechter bei seinem Besuch vor Ort – im Jachthafen „Hohe Düne“.

Jubiläumsdokumentation ist da!


Am 15. und 16. März 2012 lud die VolkswagenStiftung zu ihren Jubiläumsfeierlichkeiten nach Berlin ein. Zu Festakt und Symposium ist jetzt eine Jubiläumsdokumentation erschienen.
Mehr als 400 Gäste feierten zwei Tage lang in Berlin das 50. Jubiläum der VolkswagenStiftung: mit einem Festakt im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums am 15. März 2012 und dem Symposium "Wissen stiften für das 21. Jahrhundert" am 16. März 2012 im Schloss Bellevue.
Die jetzt erschienene Jubiläumsdokumentation versammelt Wissenschaftlerporträts, Diskussionsrunden, Fotostrecken sowie ausgewählte Vorträge beider Veranstaltungstage. Mit dieser Publikation soll Bilanz gezogen und zugleich ein Ausblick gewagt werden.
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Impressionen von der Jubiläumsfeier

An zwei ganz besonderen Berliner Stätten feierte die VolkswagenStiftung ihr 50. Jubiläum: Während im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums am 15. März der feierliche Festakt stattfand, lud die Stiftung am 16. März zu einem Symposium ins Schloss Bellevue, um dort über die künftigen Herausforderungen für Stiftungen und für die Wissenschaftsförderung zu diskutieren. Um mehr Eindrücke von den beiden Veranstaltungstagen zu erhalten und zur Bildergalerie zu gelangen, klicken Sie hier:
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Wissen stiften, kooperieren und konkurrieren im globalen Wettbewerb

Wie fördert man Wissenschaftler, damit sie kreative Höchstleistungen vollbringen können? Worauf kommt es immer bei der Forschungsförderung an - sei es in Europa, Asien, Amerika oder Afrika? Und wie findet man in der internationalen Zusammenarbeit das richtige Gleichgewicht, um sowohl einen motivierenden Wettbewerb als auch eine produktive Zusammenarbeit zu schaffen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich im zweiten Teil des Symposiums der VolkswagenStiftung am 16. März in Schloss Bellevue mehrere prominente Wissenschaftler in ihren Reden und in ihren Diskussionsbeiträgen, darunter Prof. Dr. Helga Nowotny, Sir Mark Walport, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Prof. Dr. Robbert Dijkgraaf und Dr. Ebrima Sall. Um zu den Reden und der Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion zu gelangen, klicken Sie hier:
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Kommende Herausforderungen für Demokratie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Welchen Problemen und Chancen stehen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, insbesondere in Europa und Asien, zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegenüber? Mit dieser Kernfrage beschäftigt sich der erste Teil des Symposiums der VolkswagenStiftung am 16. März. So widmet sich Prof. Dr. Homi K. Bhabha, Direktor des Mahindra Humanities Center in Harvard, den Herausforderungen einer globalen Wissensvermittlung. Moderne Wissenschaft und Zivilgesellschaft seien in Spannung zueinander geraten, berichtet Prof. Dr. Dieter Gosewinkel, Direktor des Rule of Law Center am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung. Welche Impulse nötig sind, um diesen Konflikt zu überwinden, darüber reden in einer Podiumsdiskussion Prof. Dr. Ulrike Freitag, Dr. Ndidi Nnoli-Edozien, Prof. Dr. Homi K. Bhabha und Prof. Dr. Dieter Gosewinkel unter der Moderation von Jun.-Prof. Dr. des. Katja Niethammer. Klicken Sie hier, um zu den Audiodateien der Reden von Homi K. Bhabha und Dieter Gosewinkel sowie zu der Video-Aufzeichnung der Diskussionsrunde zu gelangen:
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Podiumsdiskussion: Forschung, Stiftungen und Öffentlichkeit

Innovative Forschungsförderung birgt Risiken. In der abschließenden Podiumsdiskussion des Symposiums am 16. März diskutieren vier Experten über geeignete Strategien und Ziele für Stiftungen. Teilnehmer der Diskussionsrunde sind Prof. Dr. Maria Helena Nazaré, Präsidentin der European University Association, Prof. Dr. Nüket Yetiş, ehemalige Präsidentin des Scientific and Technological Research Council of Turkey, Ankara, und Dr. Göran Blomqvist, Geschäftsführender Direktor des Riksbanken Jubileumsfond, Stockholm. Klicken Sie hier, um zum Video der Diskussionsrunde zu gelangen:
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Naika Foroutan: Wie sich Muslime wirklich integrieren

Mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" hat Thilo Sarrazin im vergangenen Jahr das Thema Integration von Muslimen in Deutschland polemisch aufgegriffen und medial ausgeschlachtet. Die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan setzt der Polemik in ihrer Rede während des Festaktes am 15. März klare und nüchterne Zahlen entgegen: Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass es um den Integrationswillen von Migranten in Deutschland wesentlich besser bestellt ist, als Sarrazin seine Leser glauben lassen möchte. Um zur Audiodatei zu gelangen, klicken Sie hier:
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Hermann Parzinger: Mit Beutekunst-Forschung Völkerverständigung betreiben

Hunderttausende wertvoller Kunstschätze raubten die Nazis während des verbrecherischen Angriffs auf die Sowjetunion, viele Kunstwerke sind noch immer verschollen. In seiner Rede beim Festakt am 15. März stellt der Altertumswissenschaftler und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, ein neues Projekt vor: Forscher sollen Licht in das Dunkel der Kunstraube bringen - und den Grundstein für wissenschaftliche Kooperationen in einem Feld legen, in dem zwischen Russland und Deutschland auch heute noch viele Spannungen bestehen. Klicken Sie hier, um zur Audiodatei zu gelangen:
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Valentin Blomer: Den Rätseln der Mathematik auf der Spur

Valentin Blomer ist Zahlentheoretiker an der Universität Göttingen und wird von der VolkswagenStiftung durch eine Lichtenberg-Professur gefördert. In seiner Rede während des Jubiläums-Festaktes am 15. März in Berlin verrät er, was Mathematik mit Platons Höhlengleichnis gemein hat. Klicken Sie hier, um zur Audiodatei zu gelangen:

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Christina Wald: Was englische Literatur mit der Eucharistie zu tun hat

Warum verkleidet sich in Philip Sidneys Theaterstück „Arcadia“ ein Prinz als Frau, um seiner Geliebten näherzukommen? Und warum erscheint in William Baldwins „Beware the Cat“ eine Frau in Gestalt einer Katze? Literaturwissenschaftlerin Christina Wald hat in englischen fiktionalen Texten ein spannendes Muster entdeckt – und präsentiert auf dem Festakt am 15. März eine überraschende Auflösung des Rätsels. Klicken Sie hier, um zur Audiodatei zu gelangen:
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